Welche Wertschätzung wird einem Kunstwerk zuteil, wenn es auf der Fläche eines liechtensteinischen KLAFTERs* in Vaduz gezeigt wird? Wird die Wertschätzung eine andere, wenn das Kunstwerk auf einem KLAFTER in Venedig präsentiert wird?
Als Element der Präsenz des Fürstentums Liechtenstein während der Biennale Arte Venezia 2024 werden Werbeplakate für vergangene Ausstellungen von YOLYs Werken im Rahmen des Projektes «Mobiler Klafter» zur « ein Klafter grossen» Präsentationsfläche auf Venedigs Boden.
* Im Fürstentum Liechtenstein war das Quadratklafter bis im Jahre 2017 zur Messung von Grundstücksflächen gebräuchlich. 1 m² entspricht 0.278036 Quadratklafter, 1 Quadratklafter entspricht 3.596652 m². Das Klafter als Längeneinheit ist folglich ca. 1.8965 m lang.
YOLYs mobiler Klafter auf der für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Aussätzigen-Insel Lazzaretto Vecchio
YOLYs mobiler Klafter vor dem Liechtenstein Pavillon in Dorsoduro
YOLYs mobiler Klafter in der Ausstellung «Welcome! A Palazzo for Immigrants»
YOLYs mobiler Klafter im Studio Berengo auf Murano, wo die Kunst grosser internationaler Künstler und Künstlerinnen entsteht
YOLYs mobiler Klafter zwischen den bunten Häusern in der Via Paulo Fambri, wo die Stille die Kreativität leuchten lässt
YOLYs mobiler Klafter im österreichischen Pavillon in den Gardini / Biennale di Venezia 2024
YOLYs mobiler Klafter vor dem Schweizer Pavillon in den Gardini / Biennale di Venezia 2024
Werden nun die präsentierten Werke wertvoller, weil sie zur Biennale auf einem KLAFTER in Venedig gezeigt werden?
Wird die Wertschätzung des Werkes oder dessen Wert grösser, wenn dieses immer wieder den Ort des «Ausstellungs-Klafters» wechselt, von tristen Gegenden zu angesagten Städten, von unbekannten Plätzen zu wichtigen Museen oder Weltausstellungen?
Welche Wertschätzung erfährt das Werk durch die Betrachter? Und erfährt der Künstler selbst auch Wertschätzung über den Standort des KLAFTERs auf welchem seine Werke gezeigt werden?